Background

Nach dem erfolgreichen Abschluss des internationalen EU-Projektes „aware&fair – City Games and campaign for local response to the Millennium Development Goals“, wurde 2013 der gemeinnützige Verein gegründet. Aufbauend auf den guten Erfahrungen sollte die begonnene kommunale Entwicklungszusammenarbeit weiter unterstützt werden und unabhängig davon sollte die Kooperation mit den Partnerschaften gefestigt werden.  

Geschichte

2010 initiierte Silvia Hesse (Gründungsmitglied aware&fair e.v.) gemeinsam mit Partner*Innen aus den Städten Blantyre (Malawi), Poznan (Polen), Litomĕřice (Tschechische Republik) das internationale Projekt „aware&fair – City Games and campaign for local response to the Millennium Development Goals“ das mit Unterstützung des EU-Programm EuropeAid bis 2012/13 realisiert werden konnte. Ziel war es, die globalen Herausforderungen in einem Dialog zwischen den Städten anzugehen und das Bewusstsein für die globale Verantwortung der Kommunen zu stärken und lokale Handlungssmöglichkeiten wie z.B. zum fairen Handel und Klimaschutz im Sinne der MDGs zu erarbeiten. Zu den mitwirkenden Städten gehörten neben der Stadt Hannover (Lead City/Deutschland) auch die Partnerstädte Blantyre (Malawi), Stadt Poznan (Polen), Bristol (UK) und die beiden osteuropäischen Städte Litomĕřice (Tschechische Republik) und Miskolc (Ungarn). 

Mit Blick auf das Leitbild des Fairen Handels (das die Themen Biodiversität, Kinderarbeit, Menschenrechte in der Entwicklung, Globale Bildung und Capacity Building umfasst) und unter Berücksichtigung der unterschiedlichen politischen, kulturellen, sozialen und geografischen Rahmenbedingungen wurde versucht, in den beteiligten Städten beispielhaft Märkte für fair gehandelte Produkte aus Malawi (z. B. Nüsse, Tee, Reis) zu schaffen. Dokumentationen, Berichte, Bilder etc. sollen den Produkten, Produzenten und Produktionsweisen „ein Gesicht geben“, um Transparenz zu schaffen und den fairen Handel zu fördern. 

Als Partner konnten Transfair e. V. Deutschland, der polnische, englische, tschechische und ungarische Fairtrade-Verband sowie und viele weitere assoziierte Partner und lokale Akteure gewonnen werden z.B. das europäische Klimabündnis und die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, die vom Bundesministerium gefördert wird.